TOP Ö 6: Sprachförderung in Kindergärten, hier: Umsetzung eines Förderungsprogramms durch den Landkreis Friesland

Beschluss: Abstimmung: einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 7, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

 

Beschlussvorschlag:

 

 

Die geplanten Maßnahmen zur Umsetzung einer effektiven und nachhaltigen Sprachförderung in Kindergärten werden zur Kenntnis genommen. 

 

 


 

Die Vorsitzende trägt kurz zur Thematik vor. Sie begrüßt anschließend die zuständige Sachgebietsleiterin vom Jugendamt des Landkreises Friesland, Frau Cornelia Papen, und bittet Sie um Erläuterungen zur angestrebten Sprachförderung in den Kindergärten.

 

Frau Papen führt anhand des bereits erstellten Konzeptes zur Thematik aus.

 

Anmerkung der Verwaltung:

 

Die Konzeption liegt der Verwaltung vor und kann von allen Interessierten beim Fachdienst 32 eingesehen werden.

 

Frau Papen führt im weiteren schwerpunktmäßig aus, dass die neue Förderrichtlinie des Landes auf eine allumfassende Sprachförderung ausgeweitet wurde. Bis dato war die Förderrichtlinie ausschließlich auf die Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund ausgerichtet. Die Richtlinie sei daher im Landkreis bisher nicht zum tragen gekommen. Dies habe sich nunmehr grundlegend geändert, so dass zwischenzeitlich bereits eine entsprechende Fachkraft eingestellt werden konnte, finanziert aus den Fördermitteln des Landes.

 

Ziel müsse es bei allen Beteiligten sein, dass die Sprachförderung, als wichtigster Bestandteil der Förderung im Elementarbereich, eine bessere Gewichtung bekomme. 

 

Die Vorsitzende erkundigt sich, ob der Landkreis bei der Vielzahl der Kindergärten eine einzige Fachkraft für die Sprachförderung für ausreichend halte.

 

Frau Papen erwidert, dass die eingestellte Fachkraft die Sprachförderung nicht selber durchführe, sondern sie die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Elternschaft bei der Sprachförderung unterstützen werde. 

 

Bürgermeisterin Dankwardt bittet darum, die Sprachförderkraft in Kürze der Bildungsregion vorzustellen. Ergänzend führt sie aus, dass nach ihren Erfahrungen die Erzieherinnen in den Einrichtungen bereits stark belastet seien und kaum noch weitere Aufgaben übernehmen könnten. 

 

Frau Papen teilt mit, dass Sprachförderung ein Teil des von allen Einrichtungen abzuarbeitenden Orientierungsplanes sei. Durch die Sprachförderkraft würden die Einrichtungen gerade in diesem Bereich eine weitere Unterstützung erfahren.

 

Herr Hartl erkundigt sich danach, ob trotz der Befristung der Stelle der Förderkraft eine ausreichende Nachhaltigkeit erreicht werden könne.

 

Frau Papen erklärt, dass momentan nicht bekannt sei, wie sich die Situation in 2 Jahren darstellen werde. Der Landkreis werde in jedem Fall diese beiden Jahre nutzen, um die Sprachförderung weiter voranzubringen.

 

Herr Vahlenkamp trägt vor, dass es zunächst wichtig sei, Maßnahmen anzuschieben um den allseits bekannten Sprachdefiziten bei den Kinder entgegen zu wirken. 

 

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig: