TOP Ö 10: Kindertagesstättenbedarfsplanung, hier: Betreuungskonzept 2013

Beschluss: Abstimmung: einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 7, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

 

 

Dem im Entwurf beiliegendem vorläufigen Betreuungskonzept 2013 wird zugestimmt.

 

 


 

Herr Müller trägt vor, dass es sehr gut sei, die private Krippe von Frau Gräßner-Weber beim Betreuungskonzept mit einzubinden, sowohl im Rahmen der Bereitstellung von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige als auch hinsichtlich der Planung des Bedarfs. Konkrete Zahlen seien jedoch auch weiterhin aufgrund vieler unsicherer Faktoren nicht vorhersehbar. Andererseits müsse man stets darauf achten, nicht zu wenig aber letztendlich auch nicht zu viele Angebote zu schaffen. Teure Neubauten seien zur Zeit nicht finanzierbar und könnten bei einem geringer als erwartet eintretenden Bedarf nicht zurückgenommen werden.

Insgesamt sehe man jedoch hinsichtlich der Erfüllung des Rechtsanspruchs „Licht am Ende des Tunnels“. Dies sei auch ein Ergebnis aus dem sehr gedeihlich arbeitenden Arbeitskreis aller Beteiligten.

 

Herr Mühlena dankt Herrn Steinborn für seine umfangreichen Ausarbeitungen innerhalb des Arbeitskreises zum prognostizierten Bedarf für das kommende Kindergarten- bzw. Krippenjahr. Er stellt anhand einer kleinen Präsentation kurz die im Konzept bereits festgehaltene Anzahl an erforderlichen Krippenplätzen dar. Danach wird man schätzungsweise 95 Krippenplätze zum 01.08. nächsten Jahres benötigen und zusätzlich weitere 25 Plätze im darauf folgenden laufenden Jahr. Dieser Bedarf könne insgesamt durch die Einbeziehung der Krippe von Frau Gräßner Weber, einer neuen Krippe im Kindergarten Lindenallee sowie durch die Einrichtung weiterer altersübergreifender Gruppen gedeckt werden. Für den Fall eines unvorhergesehenen höheren Bedarfs, könne der Pavillon am Kindergarten Klein-Grashaus noch weiter als Übergangslösung genutzt werden.

Nicht abschätzbar seien momentan die Auswirkungen des Betreuungsgeldes für den Fall, dass es tatsächlich eingeführt werde.

Die Ferienbetreuung sei geregelt und die Elternschaft hierüber bereits in Kenntnis gesetzt worden.

 

Herr Janßen führt aus, dass die Stadt Jever mit dem vorliegenden vorläufigen Konzept gut aufgestellt sei. Die Einrichtung des Arbeitskreises sei eine sehr gute Entscheidung gewesen, denn er habe zu einer guten Zusammenarbeit aller Beteiligten geführt.

 

Herr Schwanzar begrüßt ebenfalls ausdrücklich die Einbeziehung der privaten Krippe von Frau Gräßner-Weber als auch des neuen Vereins Kinderland Jeverland e.V.. Die Streitigkeiten aus dem Frühjahr seien völlig überflüssig gewesen.

 

Die Vorsitzende „unterstreicht“ ebenfalls die gute und gedeihliche Arbeit des Arbeitskreises.

 

Sodann beschließt der Ausschuss folgenden Beschlussvorschlag: