TOP Ö 9: Sanierungsgebiet IV "Lohne/Schlachte/Hooksweg",
hier: Erlass von Richtlinien über die Gewährung von Fördermitteln für die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden im Sanierungsgebiet IV "Lohne/Schlachte/Hooksweg" der Stadt Jever im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms "Städtebaulicher Denkmalschutz"
PlanA Nr. 35 vom 10. Februar 2016
VA Nr. 70 vom 16. Februar 2016

Beschluss: Abstimmung: mehrheitlich beschlossen:

Abstimmung: Ja: 17, Nein: 0, Enthaltungen: 7, Befangen: 0

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt Jever beschließt die der Beschlussvorlage anliegende Richtlinie über die Gewährung von Fördermitteln für die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden im Sanierungsgebiet „Lohne/Schlachte/ Hooksweg“ der Stadt Jever im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz“.


RF Glaum  begrüßt, dass das Sanierungsgebiet in trockenen Tüchern sei. Ihre Fraktion sehe es nicht so, wie manchmal zu hören sei, dass es schon mal Sanierungsgebiet gewesen sei und in diesem Bereich nicht wieder investiert werden müsse. Man sehe sehr wohl einen Bedarf für Investitionen. Es gebe in diesem Bereich zahlreiche Häuser, die seit langem leer stünden und eigentlich fast Ruinen seien. Hinzu käme das „Mattenlager“ und bei der Kamppütte und der Schlachtmühle könne nun unter der Berücksichtigung des Denkmalschutzes saniert und investiert werden.

 

Ihre Fraktion sei somit sehr zufrieden damit, dass die Stadt Jever das nun in Angriff nehme und begrüße ebenso die Gestaltungssatzung, die vom Bürgermeister zuvor angesprochen worden sei. Es handele sich hier um eine alte Forderung ihrer Fraktion. Sie hoffe, dass man dadurch zukünftig die Bausünden vermeiden könne, die es leider bereits an der Schlachte gebe. Sie könne sich gut vorstellen, dass es durchaus sinnvoll gewesen wäre, wenn man dies seinerzeit auch in der Innenstadt gemacht hätte, das hätte vermutlich einiges an Ärger erspart. Ihre Fraktion werde den Richtlinien zustimmen.

 

RH Schönbohm erklärt, dass seine Fraktion dem Sanierungsgebiet aus finanziellen Erwägungen nicht zugestimmt habe. Der Hauptgrund für die Ablehnung seiner Fraktion sei gewesen, dass das ursprüngliche Gebiet auch noch erweitert worden sei. Man habe die Mehrheiten zur Kenntnis zu nehmen, werde sich aber zumindest zu diesem ersten Punkt zum Sanierungsgebiet der Stimme enthalten.