TOP Ö 7: Sanierung Jever III, Ausbau der Wege im inneren Kirchplatzbereich,
hier: Abschluss einer Vereinbarungsergänzung mit dem Land Niedersachsen, Archäologie

Beschluss: Abstimmung: mehrheitlich beschlossen:

Abstimmung: Ja: 4, Nein: 2

Beschlussvorschlag:

 

 

Die Stadt Jever schließt eine Ergänzungsvereinbarung mit dem Land Niedersachsen, Landesamt für Denkmalpflege, Scharnhorststraße 1, 30175 Hannover, sowie mit der ev.-luth. Kirchengemeinde Jever (als Eigentümerin der Flächen) über die Durchführung einer archäologischen Untersuchung auf dem Kirchplatz in Jever (hier zusätzlich: Kirchenvorplatz). Die Ergänzungsvereinbarung ist Bestandteil des Beschlusses. Die Kosten der Grabung mit 39.200,- € zuzüglich Einmessung und Warmmiete des Grabungsbüros werden durch die Stadt Jever getragen. Die Kosten sind sanierungsfähig.

 

 


Herr Röben führt in den Sachverhalt ein.

Mittlerweile habe sich bei einem Ortstermin ergeben, dass auch eine Ausbauvariante mit flacher Koffertiefe für den Vorplatz der Kirche möglich sei. Hier werde anstelle der 80 cm Koffertiefe ein Vlies mit „Geogitter“ (als Bewehrung) in 40 cm Tiefe eingebracht. Damit wäre der archäologische Einsatz nur in einer dünnen Schicht erforderlich.

 

Frau Glaum fragt, ob diese Ausbauart nicht auch für den Wurzelbereich der Platane sinnvoll sein.

Herr Schaus stimmt dem nicht zu und erläutert die im Gutachten des Baumsachverständigen vorgeschlagenen Maßnahmen zur neuen Wurzelausbildung, die die Standsicherheit gewährleisten sollen.

Herr Harms äußert seine Bedenken zu den Arbeiten bei der Platane. Er sieht Mehrkosten, zugleich sei die Frage nach der Gewährleistung zu stellen.

Er möchte, dass eine Aufstellung über die Erhaltungskosten an diesem Baum erfolgt.

 

Herr Harms erläutert die Ablehnung der SWG/Sender-Gruppe des Beschlussvorschlages: Bereits der erste Beschluss zur Vergabe des archäologischen Auftrages sei abgelehnt worden.