TOP Ö 9: Arbeitsauftrag an die Verwaltung: Personelle Aufstellung des städtischen Außendienstes

Beschluss: Abstimmung: bei Stimmengleichheit abgelehnt

Abstimmung: Ja: 3, Nein: 3, Enthaltungen: 1, Befangen: 0

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt einen Vorschlag (inkl. Finanzierung) für die Ausweitung des Außendienstes zu erarbeiten.

 

 

 


Herr Schwarz berichtet, dass die Beschwerden extrem zugenommen hätten, was die Außendienstkontrollen anginge. Für die zahlreichen Aufgaben im Außendienstbereich stehe nur eine ¾ Stelle zur Verfügung. Wolle man den Anregungen der Fraktionen, auch abends und am Wochenende Kontrollen durchzuführen, Folge leisten, müsse der Außendienst besser aufgestellt sein.

 

Herr Janßen erkundigt sich nach der Anzahl der Wochenstunden der Außendienstmitarbeiter. Herr Schwarz teilt mit, dass ein Mitarbeiter mit 6 und eine weitere Kraft mit 25 Wochenstunden im Außendienst eingesetzt werden. Ersterer repariere sogar die Parkscheinautomaten.

 

Herr Sender will wissen, ob die Verwaltung beabsichtige eine neue Kraft einzustellen.

 

Herr Bürgermeister Albers erklärt, dass es um eine Grundsatzentscheidung ginge: Wollen wir unsere Bürger/-innen intensiver überwachen, so habe das natürlich höhere Personalkosten zur Folge. Interessanterweise häufen sich die Beschwerden über falsches Verhalten anderer. Die Gesellschaft verändere sich und eine Überwachung werde erwartet. Herr Bürgermeister Albers erklärt, dass selbstverständlich eine Kostenaufstellung gemacht werde, sollte man über einen Mehrbedarf übereinkommen.

 

Herr Waculik ist der Meinung, dass verstärkt an Freitagen und in den Sommermonaten auch an Dienstagen Kontrollen durchgeführt werden sollten.

 

Herr Schwarz betont, dass krankheitsbedingte Ausfälle zu berücksichtigen seien. Es müssten mehr Kräfte bereit stehen, um flexibler handeln zu können. 

 

Herr Sender ist der Auffassung, dass die Überwachung und das Personal ausreichen und besser andere Maßnahmen ergriffen werden sollten (z.B. Kontrollzeiten ändern, Außendienst mit Fahrrad zur Zeitersparnis).

 

Herr Bürgermeister Albers äußert, dass die Anschaffung eines E-Bikes für den Außendienst bereits in Planung sei. Er betont die Wichtigkeit der Kontrolle bei Verstößen insbesondere in Schulbereichen, die Einhaltung von Parkzeiten sei nebensächlich.

 

Herr Janßen hält es ebenfalls für notwendig, gerade für die zusätzlich anfallenden Aufgaben im Außendienst Personal aufzustocken. Immer wieder weisen auch Ratsmitglieder in den Fachausschusssitzungen auf Missstände im Außendienstbereich hin, die mangels Personals nicht angegangen werden könnten.

 

Auf Nachfrage von Frau Thomßen erklärt Herr Schwarz, dass die Beschwerden an den Markttagen persönlich, ansonsten gehäuft telefonisch entgegen genommen würden. Frau Thomßen lehnt weitere Kontrollen ab, diese würden ihrer Meinung nach wiederum vermehrt Beschwerden nach sich ziehen.

 

Herr Sender beklagt den Wegfall der „kleinen Bürgermeister“, die früher viele Aufgaben im Außendienstbereich wie beispielsweise das Verteilen von Post erledigt hätten.

 

Herr Eden stellt nochmals klar, dass es sich erstmal lediglich um eine Behandlungsanfrage handele. Seiner Ansicht nach werde eine Aufstockung sowieso abgelehnt, sobald der Mehrbedarf an Personalkosten ermittelt worden sei.

 

Sodann lässt der Vorsitzende über den Beschlussvorschlag abstimmen.