TOP Ö 6: Sanierung der Grundschule Cleverns, Vorstellung der Ideenkonzepte durch die beauftragten Architekten
dazu: BV/345/2007, Interfraktionelle Sitzung v. 23.04.2008, BV/757/2008

Beschluss: Zur Kenntnis genommen

Die Vorsitzende nimmt Bezug auf die Besichtigung der Grundschule Cleverns im September und sagt, dass damals klarer Sanierungsbedarf festgestellt worden sei. Daraufhin habe man überlegt, einen Architektenwettbewerb auszuloben, habe sich dann aber dafür entschieden, drei Architektenbüros zu beauftragen, für die Sanierung der Grundschule Ideenkonzepte zu erarbeiten.

 

Die Vorsitzende begrüßt noch einmal Herrn Meyer und Herrn Schlieper vom Architekturbüro Metaplan und bittet diese, Ihr Konzept vorzustellen.

 

Herr Meyer gibt einen kurzen Überblick über seine Idee und betont, dass sein Konzept keinen Erweiterungs-, sondern einen Aus- bzw. Umbau beinhalte.

 

Herr Schlieper führt zu der Planung anhand einer Präsentation aus und erläutert im Anschluss auf Anfrage einzelne Punkte der Planung.

 

Herr Janßen erkundigt sich nach der Beeinträchtigung des Schulbetriebes während der einzelnen Bauabschnitte. Herr Schlieper erklärt, dass die Ferienzeit nicht ausreichen würde und für ca. acht Wochen eine Alternative, eventuell in Form eines Containers, gefunden werden müsse.

 

Die Vorsitzende dankt den Herren Meyer und Schlieper für den Vortrag.

 

Die Vorsitzende unterbricht um 16:27 Uhr die Sitzung für die Anmerkung eines Zuschauers, die Rahmenbedingungen für ein solche Konzept vorab auch mit der Öffentlichkeit abzusprechen.

 

Frau Dankwardt weist darauf hin, dass es sich lediglich um Planungsansätze handle und Herr Schaus ergänzt, dass die Rahmenbedingungen für diese Planungen gemeinsam mit der Schulleitung ausgearbeitet worden seien.

 

Die Vorsitzende eröffnet die Sitzung wieder um 16:31 Uhr. Sie übergibt das Wort an Herrn Zoeke und Herrn Bruns vom Ingeneurbüro Zoeke, damit diese ihre Planung vorstellen.

 

Herr Zoeke betont, dass der Erhalt von möglichst viel Bausubstanz und die Ebenerdigkeit bei seiner Idee im Vordergrund stünden und führt im Folgenden zu seiner Planung aus.

 

Nach Vorstellung eines Zeitplanes für die Baumaßnahme erklärt Herr Zoeke, dass eine Ausgliederung des Schulbetriebes bei seinem Konzept nicht notwendig sei.

 

Die Vorsitzende bedankt sich für die Ausführungen.

 

Herr Zoeke erläutert Herrn Harms auf Nachfrage die Aufteilung der einzelnen Klassenräume.

 

Frau Glaum fragt, inwieweit für den Sanitärbereich eine Regenwassernutzung in Betracht gezogen wurde. Herr Zoeke gibt zu bedenken, dass bei einer groben Planung wie dieser derart spezielle Anforderungen nicht berücksichtigt worden seien.

 

Die Vorsitzende übergibt an Herrn Poppen und dieser erklärt anhand seiner Präsentation die einzelnen Bauabschnitte seines Konzeptes.

 

Nach Abschluss seines Vortrages bedankt sich die Vorsitzende für dessen Ausführungen und gibt den Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

Um 17:40 Uhr unterbricht die Vorsitzende die Sitzung für die Frage einer Zuschauerin, die sich nach dem behindertengerechten Zugang zum Werkraum in dieser Planung  erkundigt. Herr Poppen antwortet, dass ein solcher erst möglich sei, wenn ein Umbau zu einer Ganztagsschule erfolge, was jedoch in dieser Planung noch nicht berücksichtigt worden sei.

 

Herr Janßen fragt nach dem Verbleib der Vereine, die zur Zeit Räumlichkeiten der Grundschulen nutzen. Daraufhin zeigt Herr Poppen Möglichkeiten auf, wie die Vereine auch zukünftig Räumlichkeiten nutzen könnten.

 

Die Vorsitzende bedankt sich noch einmal bei allen Planungsbüros für die verschiedenen Vorschläge und die Ausführungen dazu und verabschiedet diese um 17:45 Uhr.